GARTENSCHLÄFER
Der Gartenschläfer (Eliomys quercinus) - ein putziges Nagetierchen mit schwarzer Gesichtsmaske und einem langen kurzhaarigen Schwanz.
Trotz des Namens ist der wichtigste Lebensraum des Gartenschläfers der Wald. Er besiedelt aber auch Kulturland und Weingärten und kommt auch in Obstanbaugebieten vor. Im Gegensatz zum Siebenschläfer lebt der Gartenschläfer vorwiegend am Boden und im Stammbereich. Gartenschläfer sind hauptsächlich nachts aktiv, dann begeben sie sich auf Nahrungssuche. Sie gehören zu den Allesfressern und auf ihre Speisekarte stehen: größere Insekten wie Gehäuseschnecken und Käfer, Waldmäuse, Jungvögel, Eidechsen, aber auch Obst, Beeren und Nüsse.
Gartenschläfer bauen ziemlich unordentliche Nester in Baumhöhlen, Spalten oder Löchern im Gestein und in Nistkästen. Sie halten ihren Winterschlaf von Ende Oktober bis Ende März, dann rollen sie sich in einem Nest zu einer Kugel zusammen. Nistkästen bieten auch Gartenschläfern einen Wohnraum, insbesondere dort, wo andere Möglichkeiten zum Nestbau beschränkt sind.
Die Internationale Tierschutzunion stuft den Gartenschläfer als gefährdet ein. |