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Vivara Pflanzen für den tierfreundlichen Garten

Liebe Naturfreunde,

die Pflanzen in einem Garten sind wichtig für Wildtiere. Vögel, Insekten und Säugetiere (wie Igel, Eichhörnchen und Fledermäuse) möchten gerne in einen Garten, wo sie ihren Nachwuchs aufziehen, sowie Nahrung und Unterschlupf finden können.

Ausgehend von dieser Überlegung hat Vivara ein Pflanzensortiment zusammengestellt, das die obengenannte Ansprüche an einen tierfreundlichen Garten erfüllt.

Dieses Sortiment besteht aus:

- Blumen, die Insekten, wie Schmetterlinge, Hummeln und Bienen anlocken;
- Beerensträucher als Nahrungsquelle für Vögel;
- Dichte Sträucher und Kletterpflanzen, wo Vögel brüten und Unterschlupf finden können;
- Bäume und Sträucher, die Früchte und Nüsse tragen, daher für Mensch und Tier attraktiv sind.

Diese Anleitung informiert Sie über u. a. die Eigenschaften, Pflanzweise, Pflege und Pflanzzeit unserer Pflanzen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude in Ihrem tierfreundlichen Garten.

Vivara Naturschutzprodukte

Hier gehts zur Pflanzenbestellung!

Themen

  • Symbole
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  • In welchem Zustand erhalten Sie die Pflanzen?
  • Stauden
  • Kletterpflanzen
  • Ziersträucher und Gartenbäume
  • Hecken
  • Ihr eigenes Obst genießen


  • Viel gestellte Fragen 'Ihr eigenes Obst genießen'

    Den Baum pflanzen

    Den Obstbaum erst kurz vor dem Einpflanzen aus der Verpackung nehmen. Da die Wurzeln in einem Strohschutz eingepackt sind, bleiben sie lange feucht. Gehen beim einpflanzen folgendermaßen vor:

    • Stellen Sie den Baum / Strauch vor der Pflanzung einen halben Tag mit Strohschutz ins Wasser.
    • Graben Sie ein großzügig bemessenes Pflanzloch.Lockern Sie auch die Erde angrenzend dieser Pflanzgrube.
    • Entfernen Sie den Strohschutz von den Wurzeln und setzen den Baum in das Pflanzloch.
    • Positionieren Sie einen Pfahl neben den Baum, an den sie ihn später anbinden können.
    • Füllen Sie das Pflanzloch zur Hälfte mit Erde.
    • Ziehen Sie den Baum kurz und mit Schüttelbewegungen nach oben, damit die Veredelungsstelle (Stammverdickung über Wurzelansatz) etwas aus der Erde herausschaut.
    • Füllen Sie die restliche Erde ins Pflanzloch, danach den Boden rundum kräftig anstampfen.
    • Geben Sie dem Baum / Strauch reichlich Wasser.

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    Erdbeeren

    Die Erdbeerpflanze ist relativ anspruchslos. Auch auf weniger gutem Boden gedeiht die „Königin der Beeren" gut. Der beste Boden für den Erdbeeranbau ist jedoch lockerer, humusreicher Boden. Ungefähr drei Jahre nacheinander können Erdbeeren im selben Beet angebaut werden, dann müssen sie ausgegraben werden. Es ist sehr zu empfehlen, das Erdbeerbeet dann an anderer Stelle anzulegen und neue (virusfreie) Pflanzen anzuschaffen. Wenn Sie schon vorzeitig frische Erdbeeren ernten möchten, gibt es 3 Methoden, um den Reifetermin zu beschleunigen:

    - Verwenden Sie einen Folientunnel oder Frühbeet.

    - Verwenden Sie schwarze Mulchfolie, mit deren Hilfe der Boden eher aufgewärmt wird.

    - Legen Sie im März und April einige Wochen lang ein Gartenvlies über die Pflanzen.

    Wenn die Früchte sauber bleiben sollen und Unkrautwuchs zwischen den Pflanzen unterdrückt werden soll, raten wir Ihnen, Stroh als Mulchschicht oder eine Mulchfolie, in deren Löcher die Pflanzen eingesetzt werden, zu verwenden.

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    Äpfel

    Bei Äpfeln ist beinahe immer Fremdbestäubung notwendig, damit Früchte angesetzt werden. Das bedeutet, dass mindestens 2 oder 3 Apfelbäume in nächster Nähe zueinander gepflanzt werden müssen. Äpfel benötigen einen nährstoffreichen Boden. Im Frühling können Sie Kunstdünger (Mischdünger) in die oberste Erdschicht einharken. Pro m2 benötigt man 50 Gramm. Im Herbst kann man auch Stalldung oder Kompost nehmen. Für Äpfel ist es wichtig, dass der pH-Wert im Boden nicht zu niedrig ist, also kein saurer Boden vorhanden ist. Den pH-Wert können Sie erhöhen, indem Sie einmal im Jahr ca. 50 g Kalk pro Quadratmeter auf die Erde streuen. Bei Lehmboden ist das nicht notwendig.

    Der Baum trägt schneller Äpfel, wenn man die Äste herunter bindet. Das wirkt zwar dem Wachstum der Äste entgegen, sorgt aber für einen schnelleren Fruchtansatz. Beim Schneiden sollte man darauf achten, dass genug Licht in die Krone einfallen kann. Ein Ausdünnungsschnitt, am besten in der Zeit vom Dezember bis März, sorgt hierfür.

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    Heidelbeeren

    Während Apfelbäume sauren Boden nicht vertragen, gedeihen Heidelbeeren hingegen besonders gut auf ph-niedrigem, humusreichem Boden. Streuen Sie daher extra Torf in das Pflanzloch. Wir empfehlen auch eine dicke Schicht Kompost auf den Wurzelbereich zu streuen, da Heidelbeerpflanzen Flachwurzler sind. Heidelbeeren vermehren sich mittels Fremdbestäubung. Setzen Sie daher zwei oder drei Sträucher zusammen. Heidelbeeren brauchen nur wenig Dünger. Im Frühling 20 g Mischdünger pro Strauch ist ausreichend.

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    Brombeeren

    Die beste Anbaumethode für Brombeeren besteht darin, deren Ranken an Spanndrähten aufzubinden. Festen Boden vor der Pflanzung erst gut auflockern. Bei einem nährstoffarmen Boden, geben Sie etwas Kompost mit ins Pflanzloch hinein. Brombeersträucher werden folgendermaßen geschnitten:

    Schneiden Sie die Ranken, die Früchte getragen haben und in Bodenähe hängen, ganz ab. Schneiden Sie auch eventuelle Seitenzweige bis auf ein bis zwei Knospen ab und sorgen Sie dafür, dass die Länge der Ranken höchstens 2 m beträgt.

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    Trauben

    Obwohl Rebstöcke in den Gärten meistens wie Kletterpflanzen gezogen werden, sind sie das eigentlich gar nicht. Daher benötigt diese Pflanze auch eine zusätzliche Stütze in Form eines Gerüsts oder eines Pfahls. Zudem benötigt ein Weinstock viel Kalk. Streuen Sie daher beim Pflanzen etwas Kalk auf die Erde.

    Große, saftige Trauben erzielt man, indem die kleinen Früchte eines Traubenbündels entfert werden, damit die restlichen Früchte im Bündel mehr Platz zum Wachsen haben. Schnittarbeiten am besten im Dezember vornehmen. Decken Sie den Fuß der Pflanze im Winter mit Stalldung oder Kompost ab und wässern sie im März reichlich. So wächst der Rebstock am besten.

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    Himbeeren

    Beste Anbaumethode, wie bei den Brombeeren auch, ist das Aufbinden der Ranken. Der Himbeerstrauch gedeiht am besten auf leichten, durchlässigen Böden. Jedes Jahr bekommt er neue Triebe, die dann im folgenden Jahr Früchte tragen. In den ersten beiden Jahren muss der Strauch – bis auf tote Zweige – nicht geschnitten werden. Im 3. Jahr sollten Sie den Strauch bis auf fünf schön gewachsene, gut verzweigte Hauptzweige zurück schneiden. Schneiden Sie Zweige, die spät austreiben oder keine schöne Form oder Wuchsrichtung haben, am Boden ab. Direkt nach der Ernte die abgeernteten Zweige abschneiden. Damit die jungen Bodentriebe ausreichend Platz haben ist es ratsam jedes Jahr auch einen alten Zweig zu entfernen. Der beste Monat für Zuschnitte ist der März und unmittelbar nach der Ernte.

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    Kirschen

    Kirschen wachsen am besten auf nährstoffreichen, aber nicht zu schweren und nassen Böden. Sie erfordern so gut wie keine Schnittmaßnahmen. Eine Düngung ist jedoch schon notwendig, kann aber warten, bis sie zum ersten Mal Früchte getragen haben. Den Kirschbaum dann mit 50 g Mischdünger pro m2 und eventuell 20 g Kalk düngen. Eine Düngung bei Lehmböden ist jedoch nicht erforderlich.

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    Stachelbeeren

    Stachelbeeren sind sehr pflegeleicht. Wichtig ist jedoch ausreichende Bodenfeuchtigkeit an ihrem Standort. Bei trockene Bodenbeschaffenheit ist eine zusätzliche Bewässerung anzuraten.

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    Birnen

    Für den Birnbaum gelten dieselben Nährstoffe und Pflegehinweise wie beim Apfelbaum. Auch hier sollten aufgrund der Fremdbestäubung 2 oder 3 Birnbäume zueinander eingesetzt werden. Ein Birnbaum, vor allem der Leitast, wächst schnell. Wenn Sie diesen Ast nicht schneiden, wird er hoch und schmal und die Seitenäste wachsen verhältnismäßig langsam. Falls Sie eine breite Krone bevorzugen, sollten Sie die Äste in den ersten Jahren nach der Pflanzung und vorzugsweise vor der Blüte im Frühling herunterbinden. Die senkrechten Triebe (Wassertriebe) können im Winter herausgeschnitten werden.

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    Pflaumen

    Feuchte Erde, frei von Unkraut. Das ist die ideale Bodenbeschaffenheit für den Pflaumenbaum. Es ist daher wichtig den Boden mit einer Gartenharke von Gräsern und Unkraut zu befreien. Die Zweige des Pflaumenbaums sollten, wie beim Apfel- und Birnbaum, herunter gebunden werden. Beim Pflaumenbaum fällt kaum Schnittarbeit an. Lediglich etwas ausdünnen durch das abschneiden längeren Zweige ist erforderlich. Dies kann man am besten im Sommer, direkt nach der Ernte, erledigen.

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