Grünspecht

Grünspecht

Die Oberseite ist dunkelgrün, die Unterseite ist blass hell- bis graugrün gefärbt. Der Kopf ist durch eine schwarze Gesichtsmaske vom Schnabel bis hinter die Augen gezeichnet. Der Oberkopf und der Nacken sind rot, der Bürzel grüngelb. Die Ohrpartie, das Kinn und die Kehle sind dagegen weißlich. Die Flügel bzw. Schwingen der Tiere sind braunschwarz, gelblich oder bräunlichweiß gefleckt. Die Steuerfedern sind auf grüngrauem Grund schwärzlich gebändert. Er besitzt einen kräftigen Schnabel von bis zu 5 cm Länge.

 

Lateinischer Name

Picus Viridis

Größe
30 - 36 cm groß, Flügelspannweite: 40 - 42 cm

Habitat
Der Grünspecht ist fast in ganz Europa (mit Ausnahme Island, Irland und Nordskandinavien) verbreitet. Außerhalb der Brutzeit ist er praktisch ein Einzelgänger. Er lebt vorzugsweise in lichten Laub- und Mischwäldern, in Parks und Streuobstwiesen.

Nest
Er nistet gerne in verlassenen Höhlen anderer Spechtarten, aber es werden auch eigene Höhlen in Baumstämmen gezimmert. Dabei hackt er mit seinem Meißelschnabel ein Loch in alten Bäumen mit krankem Holz.

Brutzeit
April bis August; 1 Brut.  Das Nest besteht aus 6 bis 8 Eiern, die ungefähr 3 Wochen bebrütet werden. Die Jungvögel verlassen die Bruthöhle nach 3 - 4 Wochen und werden dann noch einige Zeit von beiden Eltern betreut.

Nahrung
Vorwiegend Insekten und deren Larven, besonders Ameisen, die er mit seinem kräftigen Schnabel am Boden freiwühlt und mit der bis zu 10cm langen Zunge aufnimmt. Weiterhin stehen Würmer, Spinnen aber auch Früchte und Samen auf dem Speiseplan.

Klang

Der Ruf ist besonders häufig in der Paarungszeit zu hören und erinnert an lautes Lachen. Er klingt etwa wie ""kjück-kjück-kjück"". Das Trommeln ist vom Grünspecht hingegen nur selten zu hören.

Charakteristische Merkmale

  • Markant ist seine feuerrote Federkappe, die von der Stirn bis in den Nacken reicht, und seine schwarze Gesichtsmaske.
  • Der Grünspecht ist einer der häufigsten Spechte in Europa.
  • Vogel des Jahres 2014.