Misteldrossel

Mistdrossel

Die Misteldrossel ähnelt der bekannteren Singdrossel sehr, jedoch ist sie deutlich größer. Ausserdem ist sie nicht so braun gefärbt, wirkt grauer und ist unterseits dichter gefleckt.

Lateinischer Name
Turdus viscivorus

Größe
28 cm

Habitat
Misteldrosseln kommen in Mitteleuropa und vor allem in der niederländisch-norddeutsch-polnischen Tiefebene vor, bevorzugt halboffene Landschaften mit hohen Bäumen und sind so in den Randlagen von Dörfern und Städten besonders häufig zu finden.

Nest
Das Nest wird gewöhnlich auf einer soliden Unterlage in Bäumen angelegt, an liebsten werden die Nester in Astgabeln gebaut.

Brutzeit
Brutzeit: Ende Februar-März, 1 bis 2 Bruten. Ca. 4 Eier.

Nahrung
Misteldrosseln sehen wir häufig auf kurzrasigen oder frischgemähten Wiesen und Weiden nach Würmern suchen. Kirschen sind für Misteldrosseln ein besonderer Leckerbissen und im Winter fressen sie vor allem Beeren.

Klang

Schon Anfang Februar kann man an milden, sonnigen Tagen den Gesang der Misteldrossel vernehmen. Dieser klare, flötende Gesang unterscheidet sich von dem der Amsel durch die nur geringen Tonhöheschwankungen.

Charakteristische Merkmale

Die Misteldrossel hat ihren Namen der Mistel zu verdanken, deren Beeren sie im Winter verzehrt.