Wacholderdrossel

Türkentaube

Beide Geschlechter sehen gleich aus, und sind sehr bunt gefärbt. Der Nacken und Kopf sind grau, der Rücken braun geschuppt, die Kehle orange, zu den Seiten hin etwas blasser. Die Brust ist ockerfarben, der Bauch weiß, beide sind schwarz gestrichelt. Der Bürzel ist hellgrau, während der Schwanz und die Flügel schwarz sind.

Lateinischer Name
Turdus pilaris

Größe
25 cm

Habitat
Mittlerweile ist die Wacholderdrossel in ganz Europa heimisch. Ursprünglich kam sie vornehmlich im Norden vor. Ihr Verbreitungsgebiet scheint sich weiter auszudehen.

Nest
Ihre Nester bauen die Wacholderdrosseln auf Bäumen.

Brutzeit
April/Mai und Juni/Juli 1-2 Bruten. 6 Eier

Nahrung
Regenwürmer, Schnecken, Insekten und Beeren. Die Wacholderdrossel sucht ihre Nahrung sehr ähnlich der Amsel; sie hüpft eine Strecke am Boden, hält inne, und pickt dann im Boden.

Klang
Der Gesang sowie der Warnruf sind ein leicht erkennbares tschack tschack tschack, ähnlich wie eine Rassel.

Charakteristische Merkmale
Die Nester der Wacholderdrosseln werden oft von Räubern gleich kolonieweise geplündert. Die Drosseln wehren sich, indem sie ihre Feinde mit Kot bespritzen.