Graureiher Webcam

Endlich Küken! - 09/06/2017

Nach circa 25 Tagen ausbrüten sind nun Küken sichtbar. Diese Brutdauer passt gut zu den theoretischen Zeiträumen von 23 bis 28 Tagen. Am 30. Mai wurde mittags zum ersten Mal eine mögliche Fütterung beobachtet, Der Reiher auf dem Nest machte schluckende und würgende Bewegungen, die darauf hindeuteten, dass er Nahrung hervorgewürgt und wieder heruntergeschluckt hat. Diese Verhalten wurde vorher nicht beobachtet und war deshalb ein Indiz auf Küken.
Im Moment sind die Küken noch sehr klein - sie können also keine grossen Stücke fressen. Nahrungsstücke, die für die Küken hervorgewürgt werden, aber zu gross sind, werden deshalb wieder heruntergeschluckt.
Am selben Abend wurde am Nestrand eine Eierschale gefunden, welche eindeutig vom Graureiher stammt. Noch ein deutliches Indiz für anwesende Küken.
Wir sind gespannt, wann wir mehr von den Küken sehen können!

Eine dritte Runde? - 29/05/2017

Es klappt bei den Reihern einfach nicht zo recht – das zweite Nest, das vor der Kamera zu sehen war, wurde am 22. Mai definitiv verlassen. Können wir auf das dritte Nest hoffen?
Auf dem linken Nest der neuen Kamera wurde von Anfang an gebrütet, jedoch liessen sich seltsamerweise keine typischen Ablösungen beobachten. Wahrscheinlich stand dieser Reiher alleine da – über den Grund lässt sich nur spekulieren. Es scheint jedoch so zu sein, dass es diesem Reiher nicht geglückt ist, die Eier erfolgreich auszubrüten. Fütterungen wurden nicht beobachtet. Vielleicht waren die Eier nicht richtig befruchtet. Am 21. Mai stand der Reiher mehr neben dem Nest als dass er ausgebrütet hat. Ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Ab dem 22. Mai hat er nicht mehr auf/in dem Nest gebrütet. Nach maximal 28 Tagen, also spätestens am 26. Mai, hätten die Küken schlüpfen sollen. Da wahrscheinlich bereits vor dem 28. April (Live-Schaltung der Kamera) gebrütet wurde, wurde dies eher erwartet.
Auf dem oberen Nest der zweiten Kamera wird seit dem 4. Mai gebrütet. Die Reiher dieses eher spät begonnenen Geleges sind vermutlich Zugvögel, die an einem anderen Ort überwintert haben, zum Beispiel in West-Afrika. Das Nest wurde in der letzten Zeit deutlich verstärkt, zum Beispiel am 22. Mai; durch das zunehmende Gewicht ist das Nest sogar etwas nach unten gesackt.

 

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Die Live-Webcams werden mit freundlicher Unterstützung des Projektes „Beleef de Lente“ der Vogelbescherming Nederland zur Verfügung gestellt (das Logo der Organisation finden Sie auch in den Übertragungen zurück). Das Projekt wird den Frühling über von Spenden und ehrenamtlicher Arbeit unterhalten. 

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