Tipps für Kids - Thema 2: Was lebt in meinem Garten?

Kinder für die heimische Natur zu begeistern ist im digitalen Zeitalter nicht immer ganz einfach. Jedoch ist es äusserst wichtig, dass Kinder und Jugendliche Bezug zur Natur haben - denn nur was man kennt, kann und will man richtig schützen und erhalten. Im Beitrag von Prof. Dr. Martin Kraft gab es bereits einige konkrete Tipps für das Kennenlernen der Vogelwelt, z.B. mithilfe von Exkursionen. Hier einige weitere Tipps, welche sich gut am Wochenende oder in den Ferien realisieren lassen.

 


Thema 2 | Was lebt alles in meinem Garten?


Hier steht die Beobachtung von Vögel, Pflanzen und weiteren Gartentiere im Mittelpunkt.


Ab 4 Jahren: Selber Fettfutter basteln
Die Vögel brauchen während der Brutzeit viel extra Energie. Man kann natürlich die fertigen Energiekuchen kaufen, aber wer mag, kann auch kinderleicht eigene Energiekuchen herstellen. Die Herstellung der Energiekuchen und das Beobachten, wie die Vögel über das selbst-hergestellte Futter regelrecht herfallen, ist ein Spaß für die ganze Familie. Die Zutaten lassen sich beliebig zusammenstellen.


Ab 6 Jahren: Gartenuntersuchungen
Kinder gehen gerne im Garten auf die Knie, um gut sehen zu können, was herum kriecht, krabbelt und was überall blüht. Um aber alles gut betrachten zu können, brauchen sie gute Werkzeuge. Vielleicht mithilfe eines Entdeckersets oder mit verschiedenen Lupen und Insektenbeobachtern!


Ab 8 Jahren: Kräuter selber züchten
Dass Gemüse und Kräuter nicht in der Gemüseabteilung im Supermarkt entstehen, möchte man Kindern so früh wie möglich vermitteln. Dass Pflanzen durch Pflege und Arbeit wachsen, wird allerdings erst richtig deutlich, wenn man das mal selber macht. Mit einem kleinen Gewächshaus oder einer kleinen Ecke im Garten ist es möglich, selber Blumen, Gemüse oder Kräuter zu züchten und hierbei spielend zu lernen.


Ab 10 Jahren: Gartenvögel kennenlernen
Gartenvögel erkennen ist ab 10 Jahren gut möglich.  Obwohl eine Vielfalt verschiedener Vogelarten vorbei fliegen kann, gibt es einige Gartengäste, die sich bedeutend häufiger sehen lassen und somit einfacher zu identifizieren sind. Helfen Sie ihren Anfängerornithologen mit  einem Vogelführer oder –Erkennungsposter oder auch mit naturnahen Gartenvogel-Modellen, an denen sie Grösse und Details der häufigsten Gartenvögel in Ruhe betrachten können.