Der Gartenschläfer - Steckbrief und Infos

Gartenschläfer

Der Gartenschläfer (Eliomys quercinus) ist ein Säugetier aus der Familie der Bilche. Er ist überwiegend in Europa verbreitet, jedoch mit drastischen Bestandsrückgängen. Sein typischer Lebensraum ist sind Laub- und Nadelwälder. Jedoch ist der Gartenschläfer auch in unseren Gärten anzutreffen und nutzt durchaus auch Nistkästen als Unterschlupf.

Er ist überwiegend nachtaktiv, die meiste Aktivität findet kurz vor Mitternacht statt.

Der gartenschläfer zeichnet sich durch rotbraunes bis grau-weisses Fell aus. Die Oberseite des Körpers weist eine rotbraune Fellfärbung auf, während die Unterseite weiss ist. Das Fell am Kopf zeigt eine schwarze Kopfzeichnung, die von den hinteren Schnuffharren bis hinter die Ohren reicht und wie eine an der Nase unterbrochene Maske aussieht.  Der lange, behaarte Schwanz endet in einer langezogenen Quaste, welche zunächste schwarzes Fell aufweist ind in einer weissen, blättförmigen Spitze endet. Die Schwanzunterseite ist - wie die Körperunterseite - weiss.

Grösse
Kopfrumpflänge: 10-17 cm
Schwanzlänge: 8-15 cm

Gewicht
45–140 g; vor dem Winterschlaf deutlich mehr

Habitat
Gartenschläfer sind in Nadelwäldern und Laubwäldern zu finden. Ebenso kann man sie in unseren Gärten beobachten. Das ausbreitungsgebiet beschränkt sich auf Europa. In einigen Ländern ist der Bestand ausgestorben oder deutlich verringert.

Nest
Ihre kugelförmigen Nester werden gerne in Baumhöhlen, Nistkästen oder Gebüschen gebaut. Ebenso kann es vorkommen, dass Gartenschläfer in Gartenhäusern oder Dachböden Unterschlupf finden.

Jungtiere
1-9 Jungtiere (meistens 4-6 Jungtiere)

Futter
Gartenschläfer sind Allesfresser. Zu ihrem Nahrungsspektrum gehören Insekten, Würmer, Schnacken, kleine Wirbeltiere, Eier, Früchte, Samen und Knospen.  

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