Wasserfledermaus

Wasserfledermaus

Die Fellfarbe von der Wasserfledermaus (Myotis daubentonii) ist auf dem Rücken rötlichbraun oder graubraun und am Bauch hellgrau. Das rotbraune Gesicht ist wenig behaart. Die Flughäute sind dunkelbraun. Ihre kurzen Ohren verfügen über einen schmalen Ohrdeckel. Sie besitzt auffällig große, borstenbehaarte Füße.

 

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Größe
4 bis 5 cm, Flügelspannweite: 25 cm

Habitat
Eine mittelgroße heimische Fledermausart, die in Europa und Asien verbreitet ist. Sie benötigt strukturreiche Landschaften, die Gewässer und Wald aufweisen. Sie bewohnt im Sommer überwiegend Baumhöhlen; im Winter unterirdische, feuchte Hohlräume.

Nest
Nach dem Ausflug aus ihren Winterquartieren finden sich die trächtigen Weibchen in Wochenstuben, vorwiegend Baumhöhlen, zusammen, um dort ihre Jungen zu gebären. In dieser Zeit leben die Männchen in Einzelquartieren oder kleinen Gruppen.

Fortpflanzung
In der zweiten Junihälfte wird meist ein Junges (selten zwei) geboren, welches blind und nackt zur Welt kommt. Die junge Fledermaus wird von der Mutter gesäugt bis sie nach 6 Wochen selbst fliegen und jagen kann.

Nahrung
Die Wasserfledermaus ernährt sich vorwiegend von Mücken, aber auch von Köcherfliegen, Nachtfaltern und anderen Fluginsekten. Sie fliegt schnell und wendig direkt über der Wasseroberfläche und packt ihre Beute mit den Füßen.

Klang
Die Ortungslaute sind für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbare, hohe Töne. Hörbar ist bei Beunruhigung ein schrilles Zetern. Aus besetzten Fledermauskästen ist oft leises Wispern vernehmbar.

Charakteristische Merkmale

  • Karakteristisch sind ihre großen Füße mit ausgespreizten Zehen.
  • Im Gegensatz zu anderen Fledermäusen fliegt sie in nur 30 bis 50 cm Höhe über der Wasseroberfläche, um ihre Beutetiere zu fangen.
  • Wasserfledermäuse vertilgen eine enorme Anzahl von Mücken. Eine Wasserfledermaus frisst in einer Nacht zwischen 3000 und 4000 Mücken!

 

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