Wanderfalke Webcam

 

Ausgeflogen - 24/06/2019

Die Wanderfalkenjungen sind nun offiziell 'ausgeflogen' - die meisten Ereignisse spielen sich nun ausserhalb des Kamerabereiches ab. Ab und zu sieht man die jungen Wanderfalken noch auf dem Dach oder dem Turmring, aber das meiste spielt sich in der Luft ab.

Ausflüge - 11/06/2019

Da alle drei Wanderfalkenküken gut fliegen können, ist es nun ein Kommen und Gehen. Hier eine Zusammenfassung der letzten Tage:

7. Juni: Alle drei Küken haben sich auf Ausflüge begeben. Das ‚mittlere‘ Küken, ESP (Ringname), ist zuerst losgeflogen und bereits so stark, dass es schnell ausreichend Höhe gewonnen hatte, um zum Nistkasten zurückzukehren. Der Turm ist insgesamt 127 m hoch, wobei sich der Nistkasten auf der höchsten der vier Ebenen befindet – eine beachtliche Leistung also!


8. Juni: Küken ESP, welches am Vortag ausgeflogen und zurückgekehrt warm blieb beim Nistkasten. Dies schien den Eltern zu gefallen, denn das Küken wurde von ihnen ausreichend gefüttert. Auf dem untersten Ring des Turmes war an diesem Tag eines der Küken zu sehen – das andere muss außerhalb des Sichtfeldes unterwegs gewesen sein. Alle Küken werden, auch, wenn sie nicht beim Nistkasten sind, von den Eltern beobachtet und versorgt.


9. Juni: Alle drei Küken hielten sich auf dem untersten Ring des Turmes auf. Die Kamera wurde zeitweise auf diesen Ring gestellt und gezoomt, sodass die Küken gesichtet werden konnten. Diese Nachverfolgung findet statt, wenn sie technisch möglich ist. Am Ende des Morgens flogen zwei der jungen Wanderfalken über das Feld vor dem Turm und kehrten zum untersten Ring zurück. Am Mittag beobachteten die Jungvögel, wie das Weibchen mit einer Taube zurückkehrte. Sie verließen den Ring und flogen kreisend umher – das Erreichen der richtigen Flughöhe kostet noch einiges an Mühe und Energie, weshalb sie Jungvögel nicht oft bis ganz oben fliegen. Lediglich ESP flog bis zum zweiten ring hoch. An diesem Abend kehrte keiner der Jungvögel zum Nistkasten zurück.


10. Juni: Am Ende des Morgens kehrte das Weibchen ebenfalls wieder mit einer Taube zum Nistkasten zurück. Das Küken ESP flog ihr hinterher und verweilte für den Rest des Tages. Die beiden Schwestern befanden sich weiter unten am Turm, man konnte sie hören, jedoch nicht sehen. ESP bekam abends noch eine weitere Taube als Abendessen. Die Eltern möchten vermutlich, dass sie oben bleibt, bis ihre Schwestern ebenfalls diese Höhe erreichen können. Dies ist einfacher, wenn die richtige Thermik vorzufinden ist – aber dies ist wiederum wetterabhängig und nicht beeinflussbar. Sind die jungen Wanderfalken jedoch oben auf dem Turm, können sie die Thermik besser ‚mitnehmen‘ – je höher, desto besser.
In der Nacht wurde die Kamera wieder auf die unteren Ringe des Turms gerichtet. Auf dem ersten und zweiten Ring konnten die jungen Wanderfalken gesichtet werden; sie saßen auf den Rändern der Ringe, ungefähr unter der Position des Nistkastens.


11. Juni: ESS ist heute Morgen zum Nistkasten zurückgekehrt.

 Screenshots eingereicht von Elke K.

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