Webcam-Blog: Waldkauz

Küken ist geschlüpft - 19/04/2018

Wie erwartet ist gestern bei den Waldkäuzen das erste Küken der diesjährigen Webcamsaison geschlüpft! Dank des angelegten Nahrungsvorrates im Nistkasten konnte es auch direkt gut von der Mutter versorgt werden.

Da sich die Küken am Anfang nicht selbst warmhalten könnten, sitzt die Mutter meist auf ihnen, sodass man die Küken in der Anfangsphase nur selten ganz im Bild hat. Jedoch hat das Weibchen diese Nacht zwischen ca. 4:40 und 5:34 Uhr den Kasten verlassen, sodass das Küken einzeln sichtbar war (Danke an Maren M. für den Hinweis). 

Hier einige deutliche Screenshots des Nachwuchses - Danke an dieser Stelle an Gabriele S., Angela B., Christa B., Elke K., Mareen M., Galaxia T., Marikka T., M. H. und Martina L. für das Einsenden!

 

 

  

 

 

 

Nachwuchs schon da?! - 18/04/2018

Sind die Waldkauzküken nun schon geschlüpft, oder nicht? Man konnte sie zwar bisher noch nicht sehen, aber das Piepsen konnte man schon deutlich hören. Mittlerweile liegen auch drei Beutetiere in der "Lagerecke"des Nistkastens, sodass die Küken direkt gut mit Nahrung versorgt werden können. Wir erwarten, dass wir im Laufe des Tages einen Blick auf den frisch geschlüpften Nachwuchs werfen können.

Achtung: heute oder morgen kann das Küken schlüpfen - 17/04/2018

Wie der Titel schon sagt, kann es heute oder morgen breits so weit sein, dass das Küken schlüpft! Es lohnt sich also, den Kasten zwischendurch im Auge zu behalten.

 

Ausbrüten & Jagen - 09/04/2018

Da das Ausbrüten eine recht ruhige Zeit ist, gibt es bei den Waldkäuzen nicht viel Besodners zu melden. Solange das Weibchen stetig mit Nahrung versorgt wird, ist hieran auch nicht verkehrt.

 Screenshot eingereicht von Anne L.

Brüten, brüten, brüten - 29/03/2018

Das Weibchen brütet derzeit eifrig die Eier aus, während des Männchen sich um die Nahrungsversorgung kümmert. Auch wenn es danach aussah, so hat es scheinbar in diesem Jahr doch kein drittes Ei gegeben - Nachforschungen im Bildmaterial haben nichts Dergleichen ergeben.

Auch wenn das Ausbrüten oft nicht viel Spannendes mit sich bringt, so ist es doch die Ruhe vor dem Sturm. sobald die Küken geschlüpft sind, werden die Eltern vollkommen mit der Nahrungssuche und Versorung das Nachwuchs beschäftigt sein. Diese Zeit ist also ideal, um noch die stressfreien Interaktionen zwischen Männchen und Weibchen beobachten zu können.

Kein drittes Ei? - 26/03/2018

Nachdem am 22. März das zweite Ei gelegt wurde, blieb es ruhig im Waldkauz-Nistkasten.Ob überhaupt noch ein drittes Ei kommt? Wir wissen es nicht. Im letzten Jahr war der zeitliche Abstand zwischen dem zweiten und dritten Ei länger als zwischen den ersten beiden Eiern - es kann also noch etwas geschehen. Allerdings sind zwei Eier auch nicht unterdurschnittlich viel, sodass es ebenso möglich ist, dass das Gelege nicht grösser wird. In Jahren mit normalem Nahrungsvorkommen legen Waldkäuze durchschnittlich zwei bis vier Eier. Ist das Nahrungsangebot weniger umfangreich, so bleibt es oft bei zwei Eiern - es kann jedoch auch vorkommen, dass bei schlechtem Angebot das Gelege nicht zustande kommt und die Brutsaison quasi überschlagen wird. Auf der anderne Seite des Spektrums, bei sehr gutem NAhrungsangebot, kann es vorkommen, dass mehr als vier Eier gelegt werden. Dies ist jedoch äusserst selten. 

Das zweite Ei ist da! - 23/03/2018

Das zweite Ei wurde am 22. März um 19:11 Uhr gelegt; sichtbar war es gegen 20 Uhr. Wenn wir von dem jeztigen Rhytmus ausgehen, sollten wir mit etwas Glück dann Sonntag sehen können, wir das dritte Ei gelegt wird.
Zwischem den ersten und dem zweiten Ei lagen somit circa 61 Stunden (20. März 6:11 Uhr bis 22. März 19:11 Uhr).

 (Screenshot der beiden Eier eingereicht von Daniela H.)

 

Foto von Ei Nr. 1 - 21/03/2018

Hier ist es, das erste Ei! Unten am Rande des Bildes kann man es erkennen (siehe Markierung).

 

Das erste Ei ist da!- 20/03/2018

Heute Morgen, am 20. März, hat das Weibchen das erste Ei gelegt. Rund 6:20 Uhr war das Ei zum ersten Mal zu sehen! Somit sind die Waldkäuze auch in diesem Jahr in punkto Gelegestart die Vorreiter. 

Dass es jetzt doch so plötzlich losging, war eine kleine Überraschung, denn bisher sah es so aus, als würden sich die Waldkäuze noch mehr Zeit lassen. Allerdings verweilte das Weibchen immer öfter und länger im Nistkasten - ein Signal, dass es früher oder später mit dem Gelege losgeht. Wir warten gespannt auf die weiteren Eier!

Wann geht es los?- 12/03/2018

Noch ist nicht ganz klar, wann es bei den Waldkäuzen „richtig“ losgeht. Allerdings konnten in der letzten Zeit alle nötigen Rituale beobachtet oder gehört werden – die Lage sieht also gut aus. Ausschlaggeben ist jedoch das Vorhandensein der Nahrung: sollte nicht genug Beute vorhanden sein, so wird das Weibchen keine Eier produzieren. Ebenso müssen sie einschätzen, ob nach dem Schlüpfen der Küken genug Beute vorhanden sein wird, um den Nachwuchs gut grossziehen zu können. So konnten wir zum Beispiel in vergangenen Brutsaisons auch beobachten, wie der Abstand zwischen dem Eierlegen bei kalten Wetter verlängert wurde.
Das Eierlegen verläuft bei den meisten Vogelarten gemäss eines festen Schemas, welches sich nach Vogelart unterscheiden kann. So kann sich sowohl der Abstand zwischen den Eiern (z.B. täglich oder – wie beim Waldkauz- circa alle zwei Tage) als auch der Beginn des Ausbrütens unterscheiden. Während manche Vogelarten direkt mit dem Ausbrüten beginnen, so warten andere darauf, dass alle Eier oder zumindest das vorletzte Ei gelegt wurden, sodass der Entwicklungsunterschied zwischen den einzelnen Küken nicht zu gross ist. Die benötigte Zeit zum Ausbrüten beträgt bei den Waldkäuzen 28 bis 30 Tage – zu diesem Zeitpunkt muss also genug Nahrung für zwei bis vier Küken (und natürlich die Eltern) in der Natur vorhanden sein. 

Es ist ruhig - 09/03/2018

Bei den Waldkäuzen ist es in den letzten Tagen eher ruhig. Obwohl sie zu den frühen Brütern gehören, lassen sie sich dieses Jahr Zeit und gehen die Sache ruhig an. Ein Grund kann das sehr kalte Wetter gewesen sein, durch das sich auch das Beutevorkommen ändert. Und genug Beute bzw. Mäuse sind ein überaus wichtiger Faktor, denn das Weibchen muss in guter Kondition sein, um die Eier produzieren zu können. Dass es im Kasten ruhig zugeht, heisst auch, dass sich zwischendurch andere Vögel im Kasten sehen lassen – wie Kohlmeise und Kleiber.

 
 
 
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