Webcam-Blog: Wanderfalke

 
 

Die Wanderfalkenküken wachsen prächtig und werden gut von den Eltern versorgt. Sie sind auch schon recht agil - so mussten sie bereits von der Nistkastenkante zurückgezogen werden, da sie zu weit nach vorne gekrochen sind. Und auch bei den Fütterungen wird aufgepasst - so wurde vom Männchen verhindert, dass die Küken einen für sie zu grossen Vogelfuss verschlucken. Dies ist hier im Video zu sehen:

Drittes Küken geschlüpft - 24/04/2019

Gestern, am späten Abend, war es so weit: das dritte Küken ist geschlüpft. Somit ist die Wanderfalken-Familie nun komplett.

Screenshots eingereicht von Beatrice C., Sabine J. und Betty H.

Zwei Küken geschlüpft - 23/04/2019

Am Osterwochenende war es endlich so weit! Am 22. April sah man um 18:28 Uhr, wie das Wanderfalken-Weibchen die Eierschale wegnahm und daran knabberte - das erste Küken war geschlüpft. Circa 45 Minuten später war das Küken dann 'richtig' sichtbar.

Am 23. April schlüpfte Küken 2 um 5:02 Uhr. Die Küken sehen gesund und munter aus. Die ersten Fütterungen fanden auch schon statt.

Da wir zu viele Screenshots erhalten haben, um diese einzeln einzufügen, haben wir sie wieder in einer Slideshow zusammengefasst:

Screenshots eingereicht von Betty H., Katharina G., Bettina P., Detlef M., Renate Z., Britta v. E., Ramona B., Beatrice C., Sabine J. und Elke K.

AllerlEi - 08/04/2019

Das Ei ist einerseits ein sicheres Zuhause für das Küken, jedoch andererseits eine Art Gefängnis. Das hat seine Nachteile - doch hierfür hat die Evolution Lösungen parat.
Die Schale eines Vogeleis ist hart, härter als bei den meisten Reptilienarten - die Tiergruppe, von der Vögel abstammen. Die Schale ist ein Panzer, um das Innere gegen Schaden zu schützen.

Die Steife des 'Panzers' hat jedoch auch einen Nachteil - anders, als bei Reptilien, lässt die Eierschale kaum Wasser durch. Darum hat die Evolution dafür gesorgt, dass das Innere des Eis Wasser befasst. Dieses befindet sich im Eiweiß, welches größtenteils aus Wasser besteht. Das Eiweiß fungiert auch als eine Art 'Wasserbett', das den Embryo gegen Schütteln und Stoßen des Eis schützt. Aus dem Eiweiß nimmt der Embryo Wasser auf. Aus dem Eigelb nimmt er - wenn auch verwirrend - Eiweiß auf. Eiweiße - oder Proteine - sind Moleküle, womit vor allem 'Baumaterial', Enzyme und Abwehrstoffe gebildet werden. Sauerstoff und Kohlenstoff wechselt der Embryo via der Poren in der Eierschale mit der Umgebung aus. Um all diese Prozesse korrekt verlaufen zu lassen, sorgen die Vogeleltern dafür, dass das Ei nicht zu stark abkühlt und auch nicht zu warm wird.

Auch, wenn der Embyro sich in dem Ei von der Außenwelt abgeschirmt entwickeln kann, besteht doch ein Problem. Zu gegebenem Moment müssen die Abfallstoffe ausgestoßen werden. Abfallstoffe aus Eiweißen befassen Stickstoffverbindungen. Bei den meisten Tieren nehmen diese die Form von Ammoniak an - häuft sich dieser Ammoniak jedoch an, entstehen giftige Gase. Würde der Embryo innerhalb der Eierschale Ammoniak ausstoßen, würde er schnell daran sterben. Ammoniak ist also kein geeigneter Abfallstoff für Vögel. Harnstoff, die Stickstoffverbindung, die wir über den Urin ausscheiden, ist ebenso wenig geeignet. Ein Embryo würde darin ertrinken. Auch für dieses Problem hat die Evolution eine Lösung 'bedacht': Urinsäure. Urinsäure besteht aus kleinen Kristallen, die in einem speziellen Teil des Eis gelagert werden. Dieses Abfallprodukt ist nicht giftig und kann ohne viel Wasserverbrauch abgeführt werden.

Und auch dort hört es nicht auf - immerhin muss das Küken es zu gegebener Zeit aus dem Ei herausschaffen. Aber so weit ist es aktuell jedoch noch nicht.

 

Besucher - 25/03/2019

Am 21. und 22. März wurden an De Mortel zwei fremde Falken gesichtet. Bei dem einen schien es sich um ein Weibchen gehandelt zu haben, denn 'unser' Weibchen hat extra den Nistkasten verlassen, um den unerwünschten Besuch zu verscheuchen (das Männchen hat in der Zeit die Eier bewacht). Der unbekannte Besuch am 22. März wurde ebenfalls vom schnell Weibchen verscheucht - scheinbar handelte es sich hier um einen jungen Falken, der ggf. auf der suche nach einem eigenen Nest/ Territorium war.

Das dritte Ei ist da! - 19/03/2019

Heute wurde gegen 14:30 Uhr das dritte Ei gelegt.

Weitere Screenshots vom 16.-18.März - 18/03/2019

Aus Platzgründen haben wir diese Screenshtos in eine Slideshow gesetzt.

Screenshots eingereicht von: 

Manuela N., Anne K., Annerose P., Renate Z., Anna Katharina H., Lea A., Monika B.S., Mariola S., B.B.H., Anna S., Corinna S., Bettina P., Katja H., Nadine S., Sigrid S., Tina S.

Das zweite Ei ist da! - 18/03/2019

Am 17.März, mitten in der Nacht (gegen 4:50 Uhr), wurde bei den Wanderfalken das zweite Ei gelegt.

Wir haben zahlreiche E-Mails mit Screenshots erhalten, die wir leider nicht alle einzeln an dieser Stelle einfügen können.

Hier jedoch bereits zwei vorab:

Eingereicht von Elisabeth S. und Friederike Vlk-Z.

Weitere Screenshots & Video vom Wanderfalken-Ei - 15/03/2019

Eingereicht von Horst R. und Tina M.:

 

Video, eingreicht von Tammy:

Das erste Ei ist da! - 14/03/2019

Gegen 15:30 Uhr war es so weit, das erste Ei wurde gelegt. 

Sceenshot des Eis:

Screenshots des Eierlegens, eingereicht von Elke K.:

 

Warum sind bei den Wanderfalken die Männchen so signifikant kleiner als die Weibchen? - 11/03/2019

Bei den meisten Vogelarten sind die Männchen grösser und kräftiger als die Weibchen. Aber der Unterschied ist selten sehr groß. Bei den Wanderfalken ist es jedoch andersrum: Das Weibchen ist grösser als das Männchen – und der Unterscheid ist sehr deutlich sichtbar.


Dieser Unterschied hat vor allem mit der Beweglichkeit der Beute zu tun. Man kann diesen Zusammenhang erkennen, wenn man verschiedene Greifvogelarten und ihre Diät betrachtet. Aas ist - logischerweise - die am wenigstens bewegliche Beute. Geier, die sich vor allem von Aas ernähren, zeigen kaum Abweichungen in der Größe von Männchen und Weibchen. Sollte es bei den Geiern Unterscheide geben, so ist das Männchen etwas grösser. Greifvögel, die Schnecken fressen (nicht schnelle, aber immerhin bewegliche Beute), weisen Weibchen auf, die etwas grösser als die Männchen sind. Bei den Insektenjägern sind die Weibchen wiederum etwas grösser als die Männchen. Dieser Unterschied wächst weiter, je beweglicher die Beute wird – Amphibien, Säugetiere, Fische, Vögel. Diejenigen, die Vögel erbeuten, weisen den größten Unterscheid auf und sind an für sich die beweglichsten Greifvögel.


Da die Männchen die Beute für das Weibchen und die Jungvögel herantragen, ist die Wendigkeit und kleine Größe ausschlaggebend, denn so können sie auch kleinere, schnelle Beute, welche oft zahlreicher vertreten ist, fangen. Ebenso verbrauchen die Männchen dank weniger Energie. Kurzum: Sie können effizienter jagen und sorgen so führ mehr Nahrung und besseren Bruterfolg. Bei den Weibchen wiederum ist es wichtig, dass sie größer bzw. kräftiger sind, denn bei Konkurrenz um ein Nest oder Männchen, haben die größeren Weibchen bessere Erfolgschancen. Die natürliche Selektion sorgt also dafür, dass der Unterschied deutlich erkennbar bleibt.

Wanderfalke gut sichtbar auf dem Dach - 11/03/2019

Eingereicht von Tanja K.

Update - 04/03/2019

Ein Star hat im Wanderfalken-Nistkasten übernachtet - eine gefährliche Angelegenheit, denn er hätte für die Wanderfalke regelrecht zum 'Fast Food' werden können, wären sie zu diesem Zeitpuntk zurückgekehrt.

Des Weiteren konnte beobachtet werden, wie sich das Wanderfalkenpaar weiter angenähert hat. So waren beide Partner gemeinsam im Nistkasten zu sehen und auch die ein oder andere Paarung beobachtet. An dieser Stelle ein Dank an alle, die eifrig Screenshots eingeschickt haben. Wir können leider nicht immer alle verwenden (da es Dopplungen gibt oder es für ein Update zu viele sind), schauen sie uns aber alle in jedem Fall durch, um die Screenshots für die Beiträge auszuwählen.

Screenshots eingereicht von Angelika G., Annerose P., Gerhard S., Tatiana W., Julia B., Normann H.,Ellen W. 

Screenshots der Wanderfalken - 27/02/2019

Bei den Wanderfalken geht es zur Zeit ruhig zu - was aber auch gut ist, denn das heisst keine Terrirotialkonflikte mit anderne Falken in der Nähe.

Hier einige weitere Screenshots der Wanderfalken, welche mithilfe der verschiedenen Kameraperspektiven aufgenommen wurden, eingereicht von Sarah S., Beate H. und Marisa B.:

 

Weitere Screenshots - 21/02/2019

Einige weitere Screenshots der Wanderfalken, sowie von einer Paarung am Nachmittag des 20. Februars! (Eingereicht von Claudia T. und Daniela H.)

Ein Vergleich - 20/02/2019

Viele wissen es vielleicht noch nicht, aber bei den Wanderfalken ist das Weibchen der grössere und schwerere Vogel. Hier, bei der Beuteübergabe, kann man es gut sehen:

Hier auch noch eine schöne Aufnahme des Männchens auf dem Gitter vor dem Nistkasten:

Erste Paarung und Beuteübergabe beobachtet - 18/02/2019

Auch bei dieser Webcam tut sich schon was - am 17. Februar konnte bereits die erste Paarung (siehe Schatten auf Screenshot 1) sowie eine Beuteübergabe zwischen den Partnern (Screenshot 2) beobachtet werden. Es sieht also vielversprechend aus!

2018

Kurz-Update - 22/05/2018

Die Wanderfalkenküken in Breda trauen sich immer mehr und sind mittlerweile alle vier bereits nach draussen gegangen. Kurzum: Sie entwickeln sich sehr gut und sehen auch immer mehr nach "richtigen"Wanderfalken aus. In De Mortel tut sich gelegetechnisch - wie erwartet - nichts mehr, aber man kann das Paar noch im Nistkasten beobachten.

Screenshots eingereicht von Friederike Vlk-Z. und Palina A.

 

Küken werden mutiger & Mauser - 22/05/2018

Am 21. Mai war es so weit: Eines der Küken in Breda hat die ersten Schritte nach draussen gewagt und stand ein paar Minuten lang auf dem Gitter, welches sich unter dem Nistkasteneingang befindet. Nach circa vier Minuten ist das Küken dann wieder ins Innere geklettert. Mittlerweile sind die Jungfalken deutlich dunkler gefärbt; es sind kaum noch helle Daunen zu sehen.

Auch in De Mortel sind Veränderungen bemerkbar. Auch wenn das Interesse am Kasten weiterhin ggeben scheint, ist es unwahrscheinlich, dass es hier noch zu einem weiteren Gelegeversuch kommt. Scheinbar befindet sich das Weibchen nämlich in der Mauser; die Daunen lösen sich ab. Die Mauser findet bei Wanderfalken von Mai/Juni bis September statt, wobei sie bei den Weibchen etwas eher beginnt, als bei den Männchen. Der Beginn der Mauser wird von unterschiedlichen Faktoren bestimmt, wie dem Hormonhaushalt oder der Aussentemperatur und Anzahl Sonnenstunden pro Tag. Mauer und Eierproduktion funktionieren nicht zusammen; wenn die Mauser beginnt, wird der Eierstock des Weibchens inaktiv. Ein Männchen, das sich in der Mauser befindet, kann ebenso kein Weibchen befruchten, die Testikel werden ebenfalls inaktiv.
Kurz gesagt: Wenn das WEibchen sich nun in der Mauser befindet, wird es definitiv keine neuen Eier geben.

Screenshots eingereicht von Tanja K.

Aktuelle Screenshots einer Fütterung - 17/05/2018

Das besondere an dem Kamerawinkel ist, dass wir zwischendurch den Küken bei der Fütterung über die Schulter schauen können - wie in diesem Fall.

Des Weiteren sieht man nun sehr deutlich, wie das Gefieder wechselt; immer mehr dunkle Federn mischen sich unter die Daunen - dies ist besonders ersichtlich, wenn man sich den unten stehenden Screenshot als Vergleich nimmt.

 

Screenshots eingereicht von Ingrid U.

Aktueller Screenshot der Wanderfalkenküken in Breda - 14/05/2018

 Screenshot eingereicht von Sina H.

Es ist ruhig - 07/05/2018

Im Moment geht es eher ruhig zu, es gibt keine besonderen Meldungen. Die Küken in Breda wachsen gut und werden von den Eltern versorgt. In Kürze sind sie so weit, dass sie beringt werden können. Viel zu sehen ist im Moment aber jedoch nicht - die Küken haben dafür gesorgt, dass das Glas über der Kamera mit Kot bedeckt ist. Eventuell wird das Glas gereignigt, wenn die Freiwilligen zum Beringen hochklettern.

In de Mortel wird sich trotz des bisher missglückten Geleges weiter gepaart. Ob sich hier doch noch etwas tun wird?

Zwei Screenshots des Paares, eingereicht von Uta K. und Yvonne H.:

Neue Webcam live - 26/04/2018

Höchstwahrscheinlich wird es leider keine Brut mehr geben bei den Wanderfalken in De Mortel. Die vielen Angriffe von Artgenossen haben für grosse Unruhe gesorgt, wodurch drei Brutversuche gescheitert sind. Vogelbescherming Nederland hat deshalb beschlossen, zudem noch eine andere Live-Webcam freizuschalten, die ein Wanderfalkenpärchen mit vier Küken zeigt. Dieser Wanderfalken-Nistkasten der Königlichen Luftwaffe Niederlande befindet sich auf dem Dach des Hauptquartiers der 'Koninklijke Luchtmacht' in Breda → zu sehen auf Kamera 2

Wanderfalken in Breda

Zwei missglückte Gelege mit je einem Ei? - 20/04/2018

Die Brutsaison in De Mortel können wir wahrscheinlich als misslungen ansehen. Durch die andauernden Auseinandersetzungen mit anderen Wanderfalken, die das Territorium übernehmen wollen, ist das Paar unruhig, gestresst und kann nicht die nötige Ruhe und Energie aufbauen.

Eine Zusammenfassung der Ereignisse:
Am 11. März ist das eigentliche Weibchen des Paars bei territorialen Gefechten umgekommen. Danach nahm das aktuelle Weibchen den Platz an der Seite des Männchens ein und das Territorium in Beschlag. Aber auch dann gab es weiterhin territoriale Auseinandersetzungen. Die dem Paar zusetzten – so sah man mehrfach einen Falken mit orangem, kodierten Ring sowie einen Falken mit einfachem Metallring.
Die Wanderfalken waren vor einiger Zeit fast aus den Niederlanden verschwunden, in den letzten fünfzehn Jahren hat der Bestand jedoch wieder ordentlich zugenommen. Mittlerweile sind es um die 200 Brutpaare, die jährlich im Durchschnitt drei bis vier Jungen zur Welt bringen. Von den 600-800 Jungvögeln sterben im ersten Jahr zwischen 60% und 80% - Gelege missglücken oder gehen verloren, Jungvögel sterben auf natürliche Art und Weise oder fliegen gegen Hindernisse….Die Ursachen sind unterschiedlich. Für jedes Gelege ist es jedoch eigentlich ausreichend, wenn ein Jungvögel überlebt – so ist der Fortbestand gesichert.
Mit den zunehmenden Bestandszahlen ist das Finden eines geeigneten Brutplatzes und Territoriums jedoch umso schwieriger. Und wenn eines gefunden ist, muss dieses gegen eine anwachsende Anzahl an Konkurrenten verteidigt werden. Am anfälligsten sind natürlich die Brutplätze in Toplage, wie zum Beispiel der 130 Meter hoch gelegene Nistkasten in De Mortel, an dem diese Webcam angebracht ist. An diesem Ort haben in den letzten dreizehn Jahren verschiedene Wanderfalkenpaare zahlreiche Jungvögel grossgezogen. Um den Nistplatz zu verteidigen ist eine top Kondition von Nöten. Oft kommen jüngere Wanderfalken vorbei, die das eingesessene Paar, wenn es in guter Kondition ist, souverän verjagen kann. Aber sie müssen konstant wachsam sein, zwischendurch verteidigen, paaren, Eier produzieren, Nahrung suchen und jagen..Alles zusammen ist sehr anstrengend. Wenn dann noch einer der Partner bei einem Gefecht verwundet wird, vergrössert dies den Stress natürlich, denn dann bleibt auch die Konkurrenz an der Sache dran.
In den letzten sechs Wochen hat das Wanderfalkenpaar so einiges an Unruhen erlebt. So liess sich einiges beobachten, dass darauf hinweist, dass es ggf. sogar drei Versuche gab, ein Gelege zustande zu bringen, welche alle missglückt sind.
Der erste Versuch erfolgt durch das Männchen und das ursprüngliche Weibchen. Untersuchungen des Körpers des Weibchen haben ergeben, dass es einen Brutfleck vorhanden und Eier im Körper vorhanden aufwies.
Der zweite Versuch erfolgt mit dem neuen Weibchen und begann Ostermontag. Aber auch dies ging schief, denn das Ei wurde in zu kurzer Zeit unter Stress, zwischen Auseinandersetzungen, gelegt.
Dieses erste Ei (und alle dahinterliegenden Eier) waren durch die zahlreichen Kopulationen der vorhergehenden zwei Wochen gut befruchtet. Das gelegt Ei sah somit auch vollkommen „fertiggestellt“ aus; es liegt auch immer noch in der Nistkuhle. Die Territoriumsgefechte gingen stetig weiter, sodass trotz mehrere Kopulationen kein zweites Ei folgte. Man nimmt also an, dass die folgenden Eier wieder durch den Körper aufgenommen wurden. Die Kopulationen von insgesamt zwei Wochen haben also in einem Ei resultiert, dass durch den Mangel an konsistentem Ausbrüten als verloren betrachtet werden muss.
Der dritte Versuch erfolgt am 16. April, an dem das zweite Ei gelegt wurde. Dieses Ei war fast weiss, mit einer dünnen Schale – vermutlich wurde das Ei zu früh abgestossen, sodass Farbe und Schale noch nicht vollständig entwickelt waren. Da es auf dem Gitter „gelegt“ wurde, war es auch sofort zerbrochen.

 Ob es zu einem vierten Versuch kommen wird, ist schwer zu sagen, da die Situation immer noch angespannt ist. Es bleibt abzuwarten.

Unruhen & ein Windei - 16/04/2018

Bei den Wanderfalken ist immer noch keine Ruhe eingekehrt - in den letzten Tagen gab es wieder erneute Attacken durch andere Wanderfalken (siehe Screenshots), weshalb das Weibchen zwischendurch sogar auf dem Gitter vor dem Kasten geschlafen hat (unten rchts), statt darin. Nun sieht es so aus, als hätte das Weibchen in der Nacht vom 15. auf den 16. April ein "Windei" auf dem Gitter vor dem Kasten (Kameraansicht 2) gelegt - es hatte nicht die typische rötliche Färbung, sondern war weiss. Auch die Form war nicht korrekt und es sah schnell beschädigt aus bzw. tropfte. Für ein "Windei" spricht auch, dass es nicht in der Nistkuhle beim anderen Ei gelegt wurde. Aber könnte es sein, dass doch noch weitere Eier folgen, wenn das Weibchen genug Ruhe finden kann?

Das Windei:

 

Weiterhin unruhige Verhältnisse - 09/04/2018

Die Brutzeit des Waderfalkenpaars scheint unter den anhaltenden Territoriumsstreitigkeiten zu leiden. Bisher gab es einiges an Drama: Zuerst ist das eigentliche "Weibchen des Hauses" bei Streitigkeiten umgekommen, dann wurde von dem neuen Weibchen lediglich ein Ei gelegt (in den Vorjahren waren es meist 3-4 Eier) und nun wird das einzige Ei nicht konstant bebrütet. Aufgrund der jeztigen Situation lässt sich leider nicht ausschliessen, dass aus dem verblieben Ei kein Küken schlüpfen wird. 

 

Das erste Ei ist da! - 03/04/2018

Trotz der unruhigen Verhältnisse in de Mortel, wo sich der Nistkasten befindet, wurde bei den Wanderfalken nun das erste Ei gelegt! Am 2. April um ca. 19:15 Uhr war es so weit.
Wir hoffen, dass das neu zusammengefundene Wanderfalkenpaar das Nest weiterhin gut verteidigen kann – denn es sind immer noch andere Wanderfalken in der Gegend.

Danke an dieser Stelle an Ingrid U., Jenny G., Werner K.S., Uta K., Werner K., Sina H., Manuela N, Isolde S. und Galaxia T. für das Zuschicken der Screenshots!

  

  

 

 

 

Neues Weibchen, neues Glück?  - 15/03/2018

Später am 12. März war es klar: das ursprüngliche weibchen des Nestes ist bei einem (Territoriums-)Kampf ums Leben gekommen. Jedoch hat das Wanderfalken-Männchen bereits eine neue potenzielle Partnerin gefunden (siehe Videohighlight), mit der bereits auch eingie Beuteübergaben stattgefunden haben. Wie es hier weitergeht, bleibt dann noch abzuwarten - es könnte aber durchaus sein, dass wir dieses Jahr trotzdem noch ein Gelege miterleben können.

 

Verwirrung und offene Fragen12/03/2018

Während des Wochenendes gab es Unruhe: wiederholt wurden fremde Wanderfalken beim Nistkasten - und sogar darin - gesichtet. So besuchte ein fremdes beringtes Weibchen am 11. März den Nistkasten und hat es heute Morgen sogar geschafft, das Männchen für eine gewisse Zeit aus dem Kasten vertrieben. Das ursprüngliche Weibchen wurde seit dem 11. März nicht mehr gesichtet, während sich das Männchen zwischendurch immer wieder am Nistkasten beobachten lässt. Noch ist fraglich, was nun passieren wird: Kehrt das Weibchen zurück? Sucht sich das Männchen eine neue Partnerin oder verlässt es den Nistkasten?

 

Es sieht gut aus 21/02/2018

Die Wanderfalken können regelmässig am Nistkasten/ Nest gesichtet werden - auch die ein oder andere Paarung wurde beobachtet. Es sieht also nach einem guten Start in die Brutsaison aus!