Insekten

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Alles, was Sie über die Unterstützung von Insekten wissen sollten.

In der Natur – und damit auch in Ihrem Garten – sind Insekten unverzichtbar. Während Marienkäfer und Florfliegen Ihnen im Kampf gegen Läuse zur Seite stehen, kümmern sich die Bienen um die Bestäubung von Blumen, Kräutern und Obstbäumen. Leider sieht es um die Bestände der Insekten dramatisch aus, weshalb sie unsere Hilfe benötigen.

Vivara Gartenpflanzen

5 vielgestellte Fragen über Insekten

  1. Was hat es mit dem Bienensterben auf sich?

    Wie für einige andere Insekten, steh es um die Bienen schlecht. Die Population hat einen dramatischen Rückgang erfahren, weshalb man in den Medien oft vom Bienensterben hört. Für diese Entwicklung gibt es verschiedene Ursachen, die vier Wichtigsten sind:

    • Unsere Gärten sind oftmals zu ordentlich. Viele Flächen sind dicht gepflastert, wodurch weniger offener Boden mit Pflanzen zu finden ist. Bienen finden dadurch weniger Pollen zur Bestäubung, Nahrung und Unterschlupf.

    • Die Agrarlandschaft von früher war ein Bienenparadies. Die natürlichen Graslandschaften mit wildblühenden Blumen waren die perfekte Lebensumgebung. Durch den Gebrauch von künstlichem Dünger sowie durch intensivere Bewirtschaftung, ist diese Landschaft verschwunden, jedoch nicht kompensiert.

    • Der Einsatz von Insektiziden und Pestiziden beeinträchtigen Nervensystem und Gesundheit der Bienen und können zum Tode führen.

    • Parasiten, vor allem die Varroamilbe (Varroa destructor) , haben mehr Erfolgschancen, wenn Bienen geschwächt sind. Die Varroa destructor gilt als bedeutsamster Bienenschädling und kann ganze Bienenvölker sterben lassen.

    Bei der Bepflanzung sollte auch darauf geachtet werden, dass sich die allgemeine Blütezeit der Pflanzen über so viele Monate wie möglich erstreckt.

  2. Wie kann ich Insekten helfen?

    Als Garten- und Naturliebhaber können Sie auf mindestens drei Arten helfen:

    • Bieten Sie Bienen eine Nahrungs- und Wasserquelle

    • Verwenden Sie keine Pestizide

    • Bieten Sie Bienen (und anderen Insekten) eine Unterkunft

  3. Nahrungsmangel bei Bienen und Hummeln – wie kann das sein? Es wachsen doch noch viele Pflanzen?

    Der Grund, dass Nahrungsmangel für das Bienen- und Hummelsterben verantwortlich ist, liegt in der Anzahl und der Blütezeit der potenziellen Nahrungsquellen begründet. Da das Angebot an Lebensräumen und Nahrung in den letzten Jahren stark zurückgegangen sind, ist Distanz und Timing (überlebens)wichtig. Wenn man sich den Fall der Linde genau betrachtet, so gibt es unterschiedliche Lindenarten, welche zu unterschiedlichen Zeiten blühen und Nahrung bieten können, wie die Sommerlinde (Blütezeit Juni), Winterlinde (Blütezeit im Juni - Juli) und Silberlinde (Blütezeit Juli-August). Während Sommer- und Winterlinde überlappend blühen und so für viel Nahrung zur Aufzucht des Volkes sorgen, finden Hummeln während der späteren Blütezeit der Silberlinde sowieso schon weniger Nahrung - ganz einfach, weil dann viel weniger Blüten blühen. Das Bedürfnis der gewachsenen Hummelvölker sowie der andere Insekten kann der Bestand der Silberlinden nicht auffangen; die Bäume bieten nicht genug Futter für alle nahrungssuchenden Insekten und so fallen viele von ihnen der erfolglosen, mitunter längeren, Reise zum Opfer. Dieses Problem kann natürlich auch an anderen Stellen vorkommen, an denen Hummeln und anderen Insekten nur weniger zentrale Orte zur Nahrungssuche zur Verfügung stehen; nicht nur bei Linden.

  4. Worauf sollte ich bei der Anschaffung von Pflanzen achten?

    Bei der Anschaffung von Pflanzen sollten Sie einige Faktoren beachten. In welchem Monat blüht die Pflanze? Welche Standorteigenschaften setzt sie voraus (z.B. Sonne, Halbschatten, Schatten)? Wie gross wird die Pflanze? Welcher Pflanzabstand sollte eingehalten werden? Die genauen Pflanzeninformationen finden Sie bei den Produktspezifikationen oder auf dem Etikett, mit welchem die Pflanze geliefert wird, aufgeführt.

  5. Wenn ich für mehr Bienen im Garten bzw. auf dem Balkon sorge, ist die Gefahr, gestochen zu werden, dann auch grösser?

    Nicht wirklich. Solitärbienen, auch als Wildbienen bezeichnet, machen den Grossteil der Bienen überhaupt aus. Sie sind Einzelgänger, bei denen Weibchen und Männchen als Larve überwintern, bevor sie im Frühjahr aus ihren Brutröhren schlüpfen, um für den Nachwuchs zu sorgen. Dabei sind die Weibchen darauf angewiesen, sich so schnell wie möglich mit einem Männchen zu verpaaren, denn ihr Leben dauert nur wenige Wochen. Dennoch gehören Solitärbienen zu den fleißigsten Bestäubern vieler Sträucher und Obstbäume in unseren Gärten und sind damit unentbehrliche Helfer für uns Menschen. Obwohl die Weibchen über einen Stachel verfügen (die Männchen/Drohnen nicht), sind sie – im Gegensatz zu Honigbienen, die ihren Stock verteidigen – friedfertig und verteidigen nicht einmal ihre Nester. Somit ist es äusserst ungewöhnlich, dass Wildbienen Menschen stechen; da sie, im Gegensatz zu z.B. Wespen auch nicht auf der Suche nach Süssigkeiten sind, müsste man sie schon regelrecht dazu „nötigen“, zu stechen (z.B. durch Fangen oder Quetschen).

 

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